Die Startseite Reisen Eine Nachricht, die die Deutschen vielleicht nicht kannten! So hat ein Reisepass einem Mann geholfen

Eine Nachricht, die die Deutschen vielleicht nicht kannten! So hat ein Reisepass einem Mann geholfen

von Günther Berg

Werbung

Werbung

Es klingt wie eine skurrile Alltagskomödie, die jedem von uns passieren könnte: die verzweifelte Suche nach der Brille, die sich als unsichtbar auf der eigenen Nase – oder in diesem Fall auf dem Kopf – befindet. Stellen Sie sich einen Mann vor, der spät abends nach einem langen Arbeitstag nach Hause kommt. Er möchte ein Buch lesen, kann seine Brille jedoch nirgends finden. Er sucht unter Zeitungen, auf dem Nachttisch und in jeder erdenklichen Ecke. Die Welt um ihn herum ist nur noch ein unscharfer Brei, und die Frustration wächst mit jeder vergeudeten Minute.

In seiner Verzweiflung hat er eine Idee. Er erinnert sich, dass er seinen Reisepass vor Kurzem für eine Online-Behördenangelegenheit benutzt und dafür ein Foto machen musste. Vielleicht liegt die Brille ja dort, wo er den Pass hingelegt hat? Er tastet sich zum Schreibtisch und greift nach dem dunkelblauen Büchlein. Er kann natürlich ohne Brille die kleinen Daten nicht entziffern, aber er hofft, dass die Brille daneben liegt. Doch auch dort ist sie nicht. Als letzte Möglichkeit beschließt er, das Passfoto zu checken, indem er sein Smartphone zur Hilfe nimmt.

Er öffnet die Kamera-App seines Handys und hält sie ganz nah an die Foto-Seite des Passes. Die Handykamera fungiert als seine Ersatzaugen, und er zoomt mühsam auf das kleine Porträtbild. Und da, auf dem hochauflösenden Digitalfoto seines eigenen Passbildes, erblickt er das Unglaubliche: Auf seinem Kopf, lässig im Haar sitzend, ruht die gesuchte Brille. Er hatte sie offenbar dorthin geschoben, als er das Passfoto machte, und dann schlicht vergessen. Die Ironie des Moments ist perfekt.

Dieser kurze Blick durch die Handykamera auf den eigenen Ausweis löst das Rätsel blitzschnell auf. Anstatt weiterhin ziellos durch die Wohnung zu tappen, führt ihn die Spur des Passes direkt zur Lösung. Er legt das Handy beiseite, greift sich an den Kopf – und tatsächlich, da ist sie. Die Brille, die er so verzweifelt suchte, hatte die ganze Zeit auf ihm geruht. Die Erleichterung ist immens, gemischt mit einem Anflug von Belustigung über die eigene Vergesslichkeit.

Die Moral dieser amüsanten Geschichte ist ebenso einfach wie wahr: Oft sind die Lösungen für unsere Probleme näher als wir denken, manchmal buchstäblich direkt vor unserer Nase – oder auf unserem Kopf. In unserem digitalen Zeitalter kann sogar ein altmodisches Dokument wie ein Pass durch die Linse einer Handykamera zur Rettung werden. So bewies dieser kleine Pass an einem ganz normalen Abend, dass er nicht nur für Grenzkontrollen taugt, sondern auch als ungewöhnlicher Spiegel dienen kann, der uns hilft, uns selbst wieder in den Fokus zu rücken.

Sie können auch mögen

logo

Kontaktinformationen

Equitustol GmbH

Papenstieg 8, 38100 Braunschweig, Deutschland

+495311390049

[email protected]

Haftungsausschluss

Diese Website dient nicht als Diagnosetool. Ergebnisse können variieren. Diese Informationen stellen keine direkte Beratung dar und sollten nicht als solche ausgelegt werden. Sie ersetzen nicht die Beratung oder persönliche Beurteilung durch einen zugelassenen Fachmann. Konsultieren Sie vor der Verwendung von Nahrungsergänzungsmitteln einen Fachmann. Die bereitgestellten Informationen dienen als Leitfaden für einen nachhaltigen Lebensstil und sind kein Ersatz für eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung.